Wie es alles begann

Die erste urkundliche Erwähnung von Walterscheid ist auf 1079 datiert.

Quelle:

gemeinde-much-hp.server7.citywerk.org/pics/medien/1_1131640704/vogelsangen-walterscheid-weeg-weissenportz.pdf

In der Veröffentlichung heißt es:

Walterscheid

(nach Angaben von Kurt Nies)
In Walterscheid wohnen 74 Einwohner, davon 10 schulpflichtige Kinder. Der älteste Einwohner ist 86 Jahre und die Jüngste 3 Jahre.
In einer „Chronik von Much“ wird Walterscheid im Jahre 1079 urkundlich erwähnt. In Walterscheid gibt es keine eingetragenen Vereine. Dorfgemeinschaft findet sich zusammen, wenn es etwas zu feiern gibt (Silber- und Goldhochzeiten, Erntepaare). Zu diesen Anlässen werden Häuser und Straßen bei den Jubilaren geschmückt. Nachfolgend die Erntepaare, die aus Walterscheid kamen:

– 1969: Helene und Fritz Kemmerling
– 1983: Erika und Herbert Fielenbach
– 1991: Maria und Franz Josef Vogt
– 1996: Karin und Friederich Kemmerling

Gastronomie gab es in und nach dem Krieg nur privat (Schwarzbrennerei) und Flaschenbier-Verkauf. Ein Bäckerwagen kommt mehrmals pro Woche und auch diverse Tiefkühlkostlieferanten kommen ins Dorf.

Friederich Kemmerling ist der letzte Vollerwerbslandwirt im Dorf. 1948 gab es 12 Häuser in Walterscheid, davon 3 Landwirte mit je 20 Kühen sowie Nebenerwerbslandwirte mit 2-3 Kühen und 3 Postbeamte.
Wegebau und öffentliche Wasserleitung kamen im Zuge der Flurbereinigung 1950 bis 1960. Die Feuerwehr erledigte den Winterdienst in Notfällen. 2005 gibt es 23 Häuser, und nur noch einen pensionierten Postbeamten in Walterscheid.

 

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